
Morgen-Lied der Schützen
am 17. Juni 1853.
| Mel.: Wo zur frohen Feierstunde etc. | |
| Wenn in Sachsen-Weimars Gauen
Schallet edler Freude Klang, Heit're Blicke um sich schauen, Tön' auch unser Festgesang. ||: Freudig erbebet das Herz in der Brust, ||: Wer sich der Feier des Tages bewußt. |
Zu des Jubelfestes Weihe,
Nach des edlen Fürsten Haus, Ziehen in geschloss'ner Reihe Auch die Bürger-Schützen aus. ||: Bringen die innigsten Wünsche Ihm dar, ||: Ihrem Carl Friedrich, so herzlich als wahr. |
| III | IV |
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| Unsers theuren Fürsten Milde,
Von den Guten stets erkannt, Preiset jede Schützengilde, Ziert den Thron und ehrt das Land. ||: Wohn' in uns Allen ein dankend Gefühl. ||: Treue zu üben, dies sei unser Ziel! |
Deutsche Fürsten immer waren
Deutscher Schützengilden Hort, Darum schirmen bei Gefahren Sie wir auch durch That und Wort! ||: Wer einen gütigen Fürsten nicht ehrt, ||: Ist auch des Namens: „ein Schütze” nicht werth. |
| V | VI |
| Treu zu sein, ist Schützen-Ehre,
Und sie sei kein leerer Wahn. Sei sie uns die beste Wehre, Und sie taste Keiner an. ||: Ist sie uns Allen ein leuchtender Stern, ||: Bleibt auch die Achtung von Außen nicht fern. |
Wie Carl Friedrichs hohe Ahnen
Gingen mit dem Bürgerthum, Seht, es sind die alten Fahnen, Seine Weihe sei ihr Ruhm. ||: Treueste Bürger als Schützen vereint, ||: Kainer darunter, der's redlich nicht meint. |
| VII | |
| Hehre Geister dieser Stunde
Bleibet bei uns immerdar, Hoch ertöt im Schützenbunde: Heil dem Hohen Jubilar! ||: Ihm, Seinem Hause zu jeglicher Zeit ||: Sei uns're Liebe und Treue geweiht! |
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| Jena. | Ferdinand Lorber. |
| Quelle: Universitätsbibliothek Jena, Signatur 8 Hist.lit.VI,138(14) | |
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Jena, den 31. März 2006 -