Schützenadler
Mitglieder der Schützengesellschaft Jena

Porträt von Focke Dirksen
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6. Okt. 1926: (Mi) Sein 25jähriges Meisterjubiläum, mit dem gleichzeitig das 25jährige Bestehen seines Geschäfts verbunden ist, feiert am 9. Oktober ds. Js. der Böttchermeister F. Dirksen hier. Meister Dirksen ent­stammt einer alten Handwerkerfamilie im Lande Fritz Reuters und eröffnete seiner erste kleine Werkstatt in dem damaligen finsteren Winkel am Unteren Markt, wo jetzt ragende Steinbetonbauten stehen. Bereits nach wenigen Jahren siedelte der junge strebsame Meister nach der Zwätzengasse über und gliederte seiner Werkstatt einen Laden an. Die weitere Entwicklung des Geschäftes nötigte schließ­lich zur Erwer­bung eines großen Grund­stückes an der Nollendorfer Straße, wo sich das Unternehmen ungehemmt zu entfalten vermochte. Bald entstand aus der ehemaligen Böttcherei eine Spezialfabrik für Eis­maschinen, Eis­konserva­toren, Eis­schränke und alle Böttcherei­artikel, weit in die Lande hinaus wandern die Erzeugnisse des Betriebes. Seiner platt­deutschen Heimat bewahrte der kernige Mecklen­burger die Treue, er war einer der Ersten, die die "Landslüd" in Jena zu einem Verein zusammen­schlossen. Dem Firmeninhaber beste Wünsche und seinem Unternehmen ein weiteres "Glückauf"!
9. Okt. 1926: (Sa) Wie schon mitgeteilt, sind es am heutigen Tage 25 Jahre, daß die bekannte Firma F. Dirksen, Nollen­dorfer Straße 9, Böttcherei und Spezial­fabrik für Eis­maschinen, Eis­konserva­toren und Eis­schränke, ge­grün­det wurde. Der Inhaber, Böttcher­meister Dirksen, begeht zugleich sein 25jähriges Meister­jubiläum. Zu der häus­lichen Feier in den Geschäfts- und Ausstel­lungs­räumen der Firma heute morgen hatten sich viele Geschäfts­freunde, Nachbarn und Bekannte eingefunden, um der verehrten Familie Dirksen ihre herz­lichen Wünsche zu dem Jubeltage zu über­mitteln und dem Geschäfte auch weiter gutes Blühen, Wachsen und Gedeihen zu wünschen. Diesen Wünschen schließen auch wir uns gern an. Heute abend wird ein gemüt­liches Beisammen­sein im "Nollen­dorfer Hof" die Familie Dirksen mit ihren Freunden vereinen. Um auch andere an seiner Freude teil­nehmen zu lassen, hat Herr Dirksen, der immer für Notl­eidende ein warmes Herz und eine offene Hand gehabt hat, für Bedürftige des Nord­sprengels dem Sprengel­pfarrer eine Spende von 50 M überwiesen.

Quellen:
  • Tageszeitungen: /JV/ - Jenaer Volksblatt - 6./9. Okt. 1926, /JZ/ - Jenaische Zeitung - 8./9. Okt. 1926
[ Focke Dirksen ]
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Jena, den 18. August 2014 -