Schützenadler
Mitglieder der Schützengesellschaft Jena

Porträts von Julius, Otto, Hermann und Hans-Joachim Heinicke

22. Juni 1849: Hermann Julius Heinicke geboren. Jagdgewehre
Quelle: /JZ/ - 30.05.1886
Jagdgewehre
Quelle: /JZ/ - 13.08.1892
Waffen & Munition
Quelle: /JV/ - 02.08.1906
Diana-Luftgewehre
Quelle: /JV/ - 19.12.1924
Julius Heinicke & Sohn
Quelle: /JZ/ - 14.11.1925
Julius Heinicke & Sohn
Quelle: /JZ/ - 01.12.1926
26. Jan. 1879: Julius Heinicke heiratet die Jgfr. Karoline Marie Louise Stempfel (*1854 †1922). /JV/
10. März 1879: Hermann Julius Heinicke (jun.) geboren, getauft am 20. April.
/TA/
22. Feb. 1880: Otto Paul Heinicke geboren, Taufe am 28. März. /TA/
5. Juli 1884: Elsa Frieda geboren, getauft am 10. August (∞1905, Lehrer Friedrich Wilhelm Wunder­lich aus Kilians­roda). /TA/TR/
11. Aug. 1887: Julius Heinicke ist der Schütze auf das Vogelteil "Szepter".
/JZ/
13. Aug. 1888: Julius Heinicke beteiligt sich an einer Wette, innerhalb von 15 Minuten einen Stern mit 48 Plättchen freihändig abzu­schießen. /JZ/
14. Aug. 1890: Julius Heinicke ist der Schütze auf das Vogelteil "Linke Hosse". /JV/JZ/
13. Aug. 1891: Julius Heinicke tritt beim Vogelschießen als Schütze auf den "Reichsapfel" und den "Linken Flügel" in Erscheinung. /JZ/
12. Jun. 1895: Beim VII. Thüringer Bezirksschießen in Gotha erringt Julius Heinicke mit 20 Punkten eine Gedenkmünze von 1893 (5 Mark). /JV/
6. Aug. 1896: Julius Heinicke wird Vogelkönig. /JV/JZ/
vor 1902: Julius Heinicke wird Ausschußmitglied.
4. Sep. 1902: Otto Heinicke tritt beim Vogelschießen als Schütze auf das "Szepter" und den "Schwanz" in Erscheinung. /JZ/
2. Sep. 1903: Julius Heinicke ist beim Vogelschießen der Losinhaber des Vogelhalses. Otto Heinicke ist beim Vogelschießen der Schütze auf den "Kopf" und den "Hals". /JV/
28. Sep. 1905: Geburt von Frieda Margarethe, Tochter von Otto Heinicke, Taufe am 3. Dez. /TA/
Frühjahr 1906: Otto Heinicke wirbt in den Tageszeitungen: "Armee-, Polizei- und Luxuswaffen/ größtes Spezialgeschäft der Brache in der Umgegend/ eigene Reparaturwerkstatt", am Johannistor - Büchsenmacherei & Messerschmiede. Außerdem vertreibt er Schermaschinen, Rasiermesser und ähnliches Rasierzubehör.
/JV/
6. Sep. 1906: Otto Heinicke zeichnet sich beim Vogelschießen als Schütze auf die Rechte Klaue, die Fahne, die Rechte Hosse und den Schwanz aus, für letzteres Teil auch als Losinhaber. /JV/JZ/
17. Feb. 1907: Geburt von Julius Heinrich (jun.), Sohn von Otto Heinicke, er verstirbt allerdings bereits am 26. Mai. /JV/TA/
17. Juni 1907: Otto Heinicke erringt beim 23. Mitteldeutschen Bundes­schießen in Halle (Saale) als Sieger einen massiven silbernen Pokal. /JZ/
21. Okt. 1907: Nach langem Krankenlager ist an den Folgen einer inneren Ver­gif­tung der im besten Mannesalter stehende Büchsen­macher­meister Otto Heinicke verstorben. /JV/JZ/
23. Okt. 1907: Die Schützengesellschaft ehrt den im Alter von 27 Jahren ver­stor­benen Büchsen­macher Otto Heinicke bei der Beerdigung durch Antreten in Uniform. /JZ/
9. Nov. 1907: Der zur Konkursmasse von Otto Heinicke gehörende Waren­bestand kommt in dessen bisherigen Laden, Johannis­straße 10, durch den Konkurs­ver­walter zum freihändigen Verkauf. Die Preise dafür sind außerordentlich niedrig gestellt. Der Verkauf beginnt werktäglich von 10 Uhr vormittags bis 12½ Uhr mittags und von 4 bis 6½ Uhr nachmittags. /JV/JZ/
13. Feb. 1908: Durch den Konkursverwalter der Firma Otto Heinicke werden lagernde Reparaturen, die bis dato nicht abgeholt worden sind, zugunsten der Masse verkauft, der Laden ist täglich von 5 bis 6 Uhr nachmittags geöffnet. /JV/
29. Mai 1908: In Sachen betreffend das Konkursverfahren über das Vermögen des Waffenschmiedes Otto Heinicke wird von Amtswegen eine Gläubiger­versammlung auf vormittags 9 ½ Uhr, an der Gerichtsstelle an­be­raumt mit der Tages­ordnung: "Wahl eines Gläubiger­ausschußmit­gliedes an Stelle des Kohlen­händlers Martin Möckel, welcher seine Mit­glied­schaft gekündigt hat." /JV/
13. Dez. 1908: Im Zuge der Angebote für das kommende Weihnachten wirbt die Firma Julius Heinicke für Solinger Stahlwaren und Jagdutensilien. /JV/
17. Juni 1909: Das Konkursverfahren über das Vermögen des Waffenschmiedes Otto Heinicke wird nach erfolgter Abhaltung des Schlußtermins aufgehoben. /JV/
30. Juni 1909: Julius Heinicke wirbt in der Tagespresse mit dem Angebot diveser Waffen, Reparaturen und Um­ände­rungen, Neu­schaf­tungen, alles sofort & billig in eigener Werk­statt. /JV/
9. Sep. 1909: Julius Heinicke ist beim Vogelschießen der Losinhaber des Vogelteiles "Szepter". /JV/JZ/
8. März 1910: Im Jenaer Forst schoß am Montag nachmittag Waffenschmied Julius Heinicke die erste Schnepfe. Der Beginn des Schnepfenstrichs soll für den Eintritt der Frühjahrswitterung eine günstige Vorbedeutung haben. /JV/
12. Aug. 1910: Julius Heinicke bewirbt zur Jagdsaison: Jagdgewehre, Schrotpatronen, Schwarz- und rauchloses Pulver, sonstige Jagdartikel sowie billige Reparaturen. /JV/
29. Aug. 1912: Julius Heinicke ist beim Vogelschießen der Losinhaber des Vogelkopfes.
Heinicke (jun.) ist der Schütze auf die "Fahne" des Schützenvogels. /JV/JZ/
8. März 1913: Die auf Nr. 199 des Handelsregisters Abt. A des Großherzoglich Sächsischen Amtsgerichts ein­ge­tra­ge­ne Einzel­firma J. Heinicke, F. Schlönhoffs Nachfolger, ist in eine offene Handels­gesell­schaft unter Änderung der Firma in J. Heinicke & Sohn, umge­wandelt und auf Nr. 638 des selben Handels­registers über­tragen worden. Die Gesell­schaft hat am 1. März 1913 begonnen. Gesell­schafter sind der Waffen­fabrikant Hermann Julius Heinicke (sen.) und der Kaufmann Hermann Julius Heinicke (jun.). /JV/
4. Sep. 1913: Heinicke (jun.) ist beim Vogelschießen der Schütze auf den Linken Flügel. /JV/JZ/
9. Jan. 1916: Die Waffen- und Stahlwarenhandlung J. Heinicke & Sohn bietet Selbstladepistolen (System Browning), Revolver, Degen, Messer, Taschenlampen usw. an. /JV/
3. Mai 1916: Hans-Joachim Hermann, Sohn von Hermann Heinicke, in Erfurt geboren, Taufe am 9. Juli. /TA/
2. Mai 1917: Die Waffen- u. Stahlwarenhandlung J. Heinicke & Sohn bietet an: Armeepistolen, Armeemesser, Offizier­degen, Gamaschen, Helios­flaschen. Außerdem empfohlen: Rasier­kästen, Rasier­pinsel, Rasier­apparate, Streich­riemen, Taschen­messer, Scheren aller Art - Schlei­ferei mit elek­trischem Betrieb. /JZ/
14. Juli 1918: Die Waffenhandlung J. Heinicke & Sohn mit eigener Reparaturwerkstatt empfiehlt Jagd­flinten, Jagd­munition, Jagd­uten­silien… /JV/
5. Juni 1919: Luftgewehre von 15 Mark an, dazu Kugeln, Scheintotpistolen und Revolver (ohne Waffen­schein er­hält­lich), Alarm­schüsse bei J. Heinicke & Sohn. Für die Jagd: Drillinge, Doppelflinten, Floberttesching, Munition aller Art, Rucksäcke, Gamaschen, Jagdsitzstöcke, Jagdutensilien. Für Touristen: Rucksäcke, Gamaschen, Thermos- und Heliosflaschen. /JV/
6. Feb. 1922: Die Gattin von Julius Heinicke verstirbt im 67. Lebensjahr. /JV/JZ/
1922/1927: Julius Heinicke wird Ehrenmitglied der Schützengesellschaft.
28. Aug. 1927: Ein Vertreter der Familie Heinicke ist beim Vogelschießen wieder der Schütze auf den Linken Flügel.
/JZ/
1933: Hermann Heinicke wird Vogelkönig. /JV/
8. Mai 1935: Hermann Heinicke (jun.) im Alter von 56 Jahren verstorben, bestattet am 11. Mai. /JV/JZ/
24. Sep. 1943: Julius Heinicke im Alter von 94 Jahren verstorben, am 27.09. in aller Stille beigesetzt. /JZ/

Quellen:
  • Tageszeitungen: /JV/ - Jenaer Volksblatt, /JZ/ - Jenaische Zeitung
  • Jenaer Kirchenbücher: /KF/ - Konfirmationen, /TA/ - Taufen, /TR/ - Trauungen
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Jena, den 25. Dezember 2005 -