Schützenadler
Mitglieder der Schützengesellschaft Jena

Porträt von Johannes Schreiter

28. Nov. 1872: Friedrich Johannes Schreiter in Leipzig geboren, Sohn des Briefträgers Friedrich Wilhelm und Luise Schreiter (geb. Pflaume, *1840 †1904). /Fü/JV/ Grabstein
Grabmal: Nordfriedhof Jena
ab 1886: Johannes Schreiter absolviert eine Maurerlehre. /Fü/
ab 1888: Ein königliches Stipendium ermöglicht es Johannes Schrei­ter ein Studium an der Bau­gewerke­schule in Leipzig zu beginnen. /Fü/
5. April 1892: Abschluß des Architekturstudiums mit dem Prädikat "Aus­zeich­nung". /Fü/
6. Jun. 1896: Bauführer Friedrich Johannes Schreiter aus Leipzig heiratet in Wenigenjena Emilie Franziska Louise Charlotte Kramer (*1874 †1950). /JV/TR/TV/
11. Sep. 1898: Taufe des ersten Sohnes Wilhelm Max Victor (*30.07.1898, †1961). /TA/
1899/1900: Baugeschäft Schreiter & Stark, Jahnstraße 13. /AB/
27. Jan. 1901: Taufe des zweiten Sohnes Johannes Moritz (*15.12.1900, †1927). /TA/
1901/1902: Maurermeister J. Schreiter betreibt gemeinsam mit Zimmermeister R. Schmiedehausen ein Baugeschäft. /AB/
4. Mai 1902: Taufe der Tochter Elisabeth Louise Emeline (*15.03.1902). /TA/
25. Okt.1903: Taufe des dritten Sohnes Robert Wilhelm (*16.09.1903, †1950). /TA/
30. Jan. 1904: Schreiters Mutter Louise verstirbt in Görlitz. /JV/
19. April 1906: Geburt der Zwillinge Irmgard und Hellmut, beide am 17.06.1906 getauft und bereits 1907 wieder verstorben. /JV/
5. Sep. 1907: Joh. Schreiter tritt beim Vogelschießen als Schütze auf das Vogelteil "Rechte Klaue" in Erscheinung. /JV/JZ/
20. Apr. 1908: Taufe des fünften Sohnes Heinz (*29.01.1908, †1979). /JV/TA/
22. Aug. 1908: Der für den Neubau des Schützenhauses verantwortlich zeichnende Architekt Johannes Schreiter schreibt die Ausschachtungsarbeiten aus (insgesamt 35.000m3). /JV/JZ/
25. Sep. 1908: Johannes Schreiter schreibt als Baumeister des neuen Schützenhauses die Maurerarbeiten zur Verdingung aus, Angebote bis 30.09., Mittag 12 Uhr. /JV/JZ/
21. Apr. 1909: Die Zimmer- und Tischler-Arbeiten für den Neubau einer Schießanlage der Schützengesellschaft Jena werden durch Johannes Schreiter ausgeschrieben. Die Angebote sind bis zum 27.04. einzureichen. /JV/
18. Mai 1909: Für den Neubau der Schießanlage schreibt Johannes Schreiter die Anlieferung der Werk­stücken in Kunst­stein sowie die Dachdecker-, Klempner-, Glaser-, Maler- und Anstreicher-Arbeiten aus, Angebote bis zum 21.05., abends 6 Uhr. /JV/
28. Nov. 1909: Taufe des sechsten Sohnes Kurt (*23.12.1908, †1910). /JV/TA/
10. Feb. 1911: Die Erd- und Maurerarbeiten, die Zimmer- und Tischlerarbeiten, die Klempner-, die Dachdecker- und die Stukkateurarbeiten zum Saalbau des Schützenhofes in Jena sollen vergeben werden. Die Angebote sind bis 15. Februar, vormittags 10 Uhr, beim beauftragten Architekten Johannes Schreiter, Löbdergraben 25, einzureichen. /JV/
8. Apr. 1911: Johannes Schreiter veröffentlicht die Verdingung zu den Glaser-, Schlosser-, Maler- und Anstrei­cher­arbeiten für den Neubau des Saal- und Wirtschafts­gebäudes der Schützen­gesell­schaft. Außer­dem sind die Installations­arbeiten für Gas und Wasser sowie der Bau der Ent­wässe­rungs­anlage zu vergeben. /JV/JZ/
20. Apr. 1911: Für den Saal-Neubau des Schützenhofes in Jena soll die Lieferung und Verlegung des Parkett-Fußbodens vergeben werden. Preisabgaben sind bis Dienstag, den 25. April, an Johannes Schreiter zu senden. /JV/JZ/
20. Juli 1911: Schreiter schießt beim Vogelschießen auf das Vogelteil "Szepter". /JV/JZ/
19. Aug. 1912: Schreiter ist beim Vogelschießen Schütze der Vogelteile "Linke Hosse" und "Schwanz". /JZ/
1. April 1913: J. Schreiter bietet gemeinsam mit C. Jäckel, C. Müller und H. Fricke Bauland im Jennertal und auf der Lindenhöhe zum Verkauf. /JV/
1. Mai 1919: Johannes Schreiter eröffnet gemeinsam mit Hans Schlag das Architekturbüro "Schreiter & Schlag".
  Das Duo "Schreiter & Schlag" ist in den 1920er bis Ende der 1930er Jahre eines der er­folg­reich­sten Jenaer Archi­tek­tur­büros. Es kann sowohl im Indi­vidual- als auch im Indu­strie­bau eine große Anzahl von ge­stal­te­risch viel­fältigen Bauten vor­weisen - siehe /Fü/ und /AS/.
8. Sep. 1946: Johannes Schreiter kandidiert auf Liste 3 (LDPD) für die Jenaer Gemeindevertreterwahl. /TV/
10. Jan. 1950: Wilhelm, Johannes Schreiters Sohn, nach kurzer schwerer Krankheit im 47. Lebensjahr ver­storben (*1903). /TV/
9. Mai 1950: Charlotte, Johannes Schreiters Ehefrau, im 76. Lebensjahr verstorben (*1874, Wenigen­jena, geb. Kramer). /TV/
1952: Schreiter scheidet aus Altersgünden aus dem Architekturbüro aus.
8. Sep. 1957: Johannes Schreiter verstorben (Universitätsklinik), beigesetzt auf dem Jenaer Nordfriedhof [siehe Foto des Grabmals].

Quellen:
  • Monografie: /Fü/ - Katrin Fügener: "Schreiter & Schlag: Architekten B.D.A. Jena", Vopelius 2017
  • Internet: /AS/ - Architekturwelt Sülzhayn
  • Tageszeitungen: /JV/ - Jenaer Volksblatt, /JZ/ - Jenaische Zeitung, /TV/ - Thüringer Volk
  • Jenaer Kirchenbücher: /TA/ - Taufen, /TR/ - Trauungen
  • Sonstiges: /AB/ - Adreßbuch, Sammlung Verfasser (Foto Grabmal)
[ Personenverzeichnis ]
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Jena, den 30. September 2007 -